Neuraltherapie

Wozu Neuraltherapie? 1. Störfeldsuche: Steht ein Zahn in Verdacht ein Störfeld darzustellen, so kann dieses für eine begrenzte Zeit, gewissermaßen “zur Probe”, ausgeschaltet werden: Beispiel: Das Schulter-Arm-Syndrom Die Schulter / der Arm machen bereits seit längerem Beschwerden. Jede Form der Kontrolle oder Therapie durch Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen, Heilpraktiker, usw. hat zu keiner signifikanten Verbesserung der Beschwerden geführt. Hierbei sollte immer auch an die Zähne auf der selben Seite gedacht werden. Zu beginn wird klassisch schulmedizinisch untersucht. Es schließt sich die Untersuchung mit den Mitteln der Applied Kinesiology an. Der Zusammenhang zum Zahn wird durch das Austesten des passenden Neuraltherapeutikums abgeschlossen. Anschließend kann das getestete Therapeutikum neben dem schuldigen Zahn unter die Schleimhaut injiziert werden. Diese Injektion stellt eine Art “Neustart” für die betroffene Region dar. Das potentielle Störfeld wird für eine gewissen Zeit vom Rest des Körpers entkoppelt. Oftmals löst dies bereits wenige Sekunden nach der Injektion die Beschwerden nahezu vollständig auf (sogenanntes Sekundenphänomen). Im oben genannten Beispiel wären die Beschwerden der Schulter sofort (nahezu) verschwunden und die Bewegungsfähigkeit wieder hergestellt. Ab dem Zeitpunkt der Injektion sollten alle Veränderungen in der Selbstwahrnehmung für die nächsten 24 Stunden genau beobachtet werden. 2. Vitalerhaltung des Zahnnerven: Sollte ein Zahn auf dem oben beschriebenen Weg als Störfeld diagnostiziert worden sein, oder macht ganz generell ein Zahnnerv Beschwerden, so muss als erstes die Frage gestellt werden ob die Reizung oder Entzündung des Zahnnerven rückgängig (reversibel) zu machen ist oder nicht (irreversibel). Dies ist mit den Mitteln der Schulmedizin eine quasi unlösbare Aufgabe. Daher wird in der Regel sofort die endodontische Behandlung (Wurzelkanalbehandlung) eingeleitet. Mit den Methoden der Applied Kinesiology ist es jedoch auf Grund der zur Verfügung stehenden Testnosoden sehr gut möglich eine akute von einer chronischen Pulpitis (Nerventzündung) zu unterscheiden. Auch die Kontrolle über das Vorhandensein eines Wurzelgranuloms oder einer Kieferostitis (ob auf einem Röntgenbild sichtbar oder nicht), ist zuverlässig möglich. Sollte sich dabei heraus stellen, die Reizung oder Entzündung wäre umkehrbar (reversibel), so kann die Vitalerhaltung OHNE endodontische Behandlung begonnen werden: Dazu wird ebenfalls wie oben beschrieben, das passende Neuraltherapeutikum ausgetestet. Gleichzeitig wird noch ein passendes homöopathisches, beziehungsweise anthroposophisches Zusatzmittel ausgetestet. Die Kombination muss ebenfalls verträglich testen. Beides wird neben dem betreffenden Zahn in die Schleimhaut injiziert. Dieser Vorgang muss ggf. noch 2-3 mal im Abstand von 1 Woche wiederholt werden.
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Ganzheitliche Praxis für Endodontie und Umwelt-Zahnmedizin Dr. Ralf Günther